Remote-Benachrichtigungen - Metasys - LIT-12012116 - Server - Metasys UI - 7.0

JCT (Johnson Controls System Configuration Tool) Hilfe

Brand
Metasys
Product name
Metasys UI
Document type
User Guide
Document number
LIT-12012116
Version
7.0
Revision date
2024-02-26
Language
Deutsch

Was sind Remote-Benachrichtigungen?

Die Funktion Remote-Benachrichtigungen der Metasys Bedienoberfläche ersetzt die Server-Meldungsdienste (Destination Delivery Agent, DDA), im Liegenschaftsportal. Meldungsdienste sorgen für das Weiterleiten von Ereignis- und sonstigen Meldungen, die in den Servern ADS, ADX, OAS oder den Automationsstationen generiert wurden.

Die Funktion Remote-Benachrichtigungen erlaubt das Konfigurieren von Weiterleitungs- und Filterregeln für Ereignis- und sonstige Meldungen direkt in der Metasys Bedienoberfläche, und zwar für jeden Metasys Server und jede Automationsstation. Die Installation von Software auf Client-Computern ist dafür nicht erforderlich.
Anmerkung: Ab Metasys Version 10.1 werden alle Remote-Benachrichtigung aus Servern in der Metasys Bedienoberfläche erzeugt und geändert und nicht mehr länger im Liegenschaftsportal.

Mit Ausnahme der Funktion Ankündigung senden steht die Funktion Remote-Benachrichtigungen in der Metasys Bedienoberfläche und im JCT zur Verfügung. Die Abbildungen in diesem Kapitel zeigen die Funktion Remote-Benachrichtigungen auf der Metasys Bedienoberfläche.

Wer hat Zugriff auf die Funktion Remote-Benachrichtigungen?

Administratoren und auch andere Benutzer, sofern sie die passenden Berechtigungen haben, können auf Remote-Benachrichtigungen zugreifen.

Es kann von jedem auf die Funktion Remote-Benachrichtigung zugegriffen werden, aber die verfügbaren Server und Automationsstationen werden nur angezeigt, wenn die Eigenschaft Benutzer kann den Navigationsbaum sehen (Standard-Navigationsbaum) in den Benutzerdetails innerhalb der Funktion Benutzer-Management in der Metasys Bedienoberfläche oder in den Benutzereigenschaften im Liegenschaftsportal zugeordnet worden ist. Außerdem können Sie Informationen zu einem bestimmten Server oder einer Automationsstation nur sehen, wenn Sie für dessen Autorisierungskategorie die Berechtigung Ansicht haben. Entsprechend können Sie Informationen zu einem bestimmten Server oder einer Automationsstation nur bearbeiten, wenn Sie für dessen Autorisierungskategorie die Berechtigung Objekte ändern haben.

Wie kann man die Funktion Remote-Benachrichtigungen aufrufen?

  1. Öffnen Sie das Benutzermenü.
  2. Klicken Sie auf Funktionsmanagement.
  3. Klicken Sie auf Remote-Benachrichtigungen.

Welche Ausgabeziele werden auf Servern unterstützt? Welche Ausgabeziele werden auf Automationsstationen unterstützt?

Für jeden ADS, ADX oder OAS können Sie die folgenden Ausgabeziele nutzen, um das Weiterleiten und Filtern von Ereignis- und sonstigen Meldungen zu definieren:
  • E-Mail: nur Ereignisfilter
  • SNMP (Simple Network Management Protocol): nur Ereignisfilter
  • Syslog: Ereignis- und Meldungsfilter
Pro Automationsstation stehen die folgenden Ausgabeziele für die Weiterleitungs- und Filterkonfiguration für Ereignis- und sonstige Meldungen zur Verfügung:
  • E-Mail: nur Ereignisfilter
  • Drucker: nur Ereignisfilter
  • SNMP (Simple Network Management Protocol): nur Ereignisfilter
  • Syslog: Ereignis- und Meldungsfilter
Die folgende Tabelle beschreibt die verfügbaren Ausgabeziele genauer:
Tabelle 1. Ausgabeziele
Ausgabeziel Beschreibung
E-Mail

Sie können E-Mail-Adressen als Ausgabeziele für Ereignismeldungen konfigurieren. Das Ausgabeziel E-Mail unterstützt normales SMTP (Simple Mail Transfer Protocol).

Drucker
Auf der Server-Plattform können Sie jeden von Windows unterstützten Drucker als Ausgabeziel für Ereignismeldungen definieren. Ein Ausgabedienst Drucker kann das Drucken von Alarmmeldungen auf mehreren Druckern auslösen. Drucker, die über eine parallele oder eine USB-Schnittstelle an den ADS/ADX/OAS angeschlossen sind, sowie IP-basierte Netzwerkdrucker (wenn für sie eine IP-Adresse eingerichtet ist) werden unterstützt. Diese Plattform unterstützt keine Novell NetWare-Drucker.
Anmerkung: Um einen Drucker auf einem Split ADX einzurichten, muss der Web-/Anwendungsserver-Computer (im Gegensatz zum Datenbankserver-Computer) auf den Drucker zugreifen können.
Sie können den Ausgabedienst Drucker bei ADS-/ADX-Druckern mit Traktoreinzug (auch bekannt als Matrixdrucker, Nadeldrucker oder Punktmatrixdrucker) für Zeilendruck konfigurieren. Um einen Zeilendruck für einen Drucker mit Traktoreinzug (kein Blattvorschub-/Zeilenvorschubmodus) einzurichten, setzen Sie das Attribut Ausgabezeilen auf 0, wenn Sie eine Benachrichtigung definieren. Wenn Sie dieses Attribut auf 0 setzen, druckt der Drucker mit Traktoreinzug den Text der Meldung und rückt anschließend eine einzige Zeile weiter, bevor er die nächste Meldung druckt. Weitere Informationen zum Attribut Ausgabezeilen finden Sie unter Wie verwende ich das Fenster Benachrichtigung erzeugen für Drucker-Benachrichtigungen?
Anmerkung: Wenn Sie einen Drucker mit Traktoreinzug (ohne Blattvorschub) verwenden, werden die Attribute Timeout, Drucker Prioschwelle, Ausrichtung, Schriftart und Schriftgröße nicht verwendet und jegliche für sie gesetzten Werte werden ignoriert. Sie können die Ausrichtung, Schriftart, Schriftgröße und die Einstellungen für den Zeilenumbruch am Drucker selbst festlegen. Die Funktion Drucken mit Traktoreinzug ist nur für Drucker mit Traktoreinzug vorgesehen. Wenn Sie das Attribut Ausgabezeilen für andere Druckertypen, z. B. Tintenstrahl- oder Laserdrucker, auf 0 setzen, kann es zu abnormalem Verhalten des Druckers kommen.
SNMP (Simple Network Management Protocol)

Sie können ein SNMP Trap als Ziel für Ereignismeldungen einrichten. Das Ausgabeziel SNMP unterstützt die SNMP-Versionen 1, 2C und 3.

Syslog

Sie können das Ausgabeziel Syslog konfigurieren, so dass alle Systemereignisse und Meldungen zu Ihrem Syslog Server weitergeleitet werden.

Das Metasys System stellt die optionale Möglichkeit zur Verfügung, die konfigurierten Meldungseinträge und Alarmbenachrichtigungen an einen externen Syslog Server nach Industriestandard zu senden, konform zum Internet Standard RFC 3164 (Internet Engineering Task Force). Die Option Syslog erkennt alle Felder in einer Metasys Ereignis- und sonstigen Meldung und ersetzt alle Leerzeichen durch einen Bindestrich (-). Die einzelnen Felder in jeder Metasys Meldung werden getrennt durch einen vertikalen Strich (|) an den Syslog Server gesendet, um so die Vollständigkeit aller an den Syslog Server gesendeten Daten sicherzustellen.

Nachdem der Syslog DDA konfiguriert wurde, werden alle Meldungen, die zur lokalen ADS-Meldungsdatei gesendet werden, gleichzeitig auch zum konfigurierten Syslog Server weitergeleitet. Sie können weitere Analysen für die konsolidierten elektronischen Ereignis- und Meldungsinformationen auf dem Syslog Server ausführen.

Welches Layout hat die Funktion Remote-Benachrichtigungen?

Die folgende Abbildung zeigt das Layout einer E-Mail-Benachrichtigung in der Funktion Remote-Benachrichtigung auf einem Server in der Metasys Bedienoberfläche.
Wichtig: Die Registerkarte Ankündigung wird nur in der Metasys Bedienoberfläche angezeigt. Die Funktion Ankündigung senden wird im JCT nicht unterstützt.
Abbildung 1. Remote-Benachrichtigung - E-Mail-Benachrichtigung
Tabelle 2. Remote-Benachrichtigung - E-Mail-Benachrichtigung
Zahl Name Beschreibung
1 Ausgabeziele Klicken Sie auf ein Ausgabeziel, um die entsprechenden Benachrichtigungen, die für ein Gerät konfiguriert wurden, zu sehen. Klicken Sie zum Beispiel auf E-Mail, um alle E-Mail-Benachrichtigungen zu sehen, die für ein Gerät definiert wurden.
Anmerkung: Sie sehen die nachfolgende Meldung, wenn keine Benachrichtigung definiert wurde: Für dieses Gerät wurden keine E-Mail Benachrichtigungen konfiguriert..
2 Benachrichtigung hinzufügen Klicken Sie darauf, um eine neue Benachrichtigung hinzuzufügen. Siehe auch Wie wird eine neue Benachrichtigung in die Funktion Remote-Benachrichtigungen eingefügt?.
3 Kennzeichnung Zeigt die Namen der konfigurierten E-Mail-Benachrichtigungen an. Diese Spalte kann sortiert werden.
4 Priorität Zeigt die Priorität einer Benachrichtigung. Diese Spalte kann sortiert werden.
5 Empfänger Zeigt die Anzahl der Empfänger für eine Benachrichtigung. Diese Spalte kann sortiert werden.
6 Diagnose Öffnet das Fenster Diagnose und zeigt darin Diagnoseinformationen zur Kommunikation zwischen dem Ausgabedienst E-Mail (SMTP-Client) und dem SMTP-Server an. Zu den Diagnosedetails gehören:
  • Datum und Uhrzeit, zu der die Benachrichtigung gesendet wurde. Beispiel: 6/12/2018 2: 11: 43 PM.
  • Beschreibung des Ereignisses. Beispiel: E-Mail wurde erfolgreich gesendet.
Anmerkung: Die Diagnoseinformationen, die im Diagnosefenster angezeigt werden, sind auf 100 Zeilen begrenzt.
7 Symbol Einstellungen Öffnet das Fenster Gemeinsame Konfiguration, in dem Sie Einstellungen für die jeweilige Remote-Benachrichtigung vornehmen können. Weitere Informationen zum Fenster Gemeinsame Konfiguration finden Sie unter Wie werden die Einstellungen für die Funktion Remote-Benachrichtigung geändert?
8 Aktionen Zeigt, dass die Benachrichtigung aktiviert ist.
Zeigt, dass die Benachrichtigung deaktiviert ist.
Sendet eine Text-E-Mail, um die Konfiguration und den Betrieb des E-Mail-Servers zu überprüfen. Die Nachricht wird als Test für alle Empfänger beschriftet.
Anmerkung: Dieses Symbol ist deaktiviert, wenn E-Mail-Benachrichtigungen für die gesamte Liegenschaft deaktiviert sind oder die individuelle E-Mail-Benachrichtigung deaktiviert ist.

Wenn ein Benutzer die Test-E-Mail nicht erhält, müssen Sie prüfen, ob die Empfängeradresse korrekt ist und ob der Benutzer Benachrichtigungen empfangen kann.

Erzeugt ein vollständiges Duplikat einer Benachrichtigung, einschließlich des Status für Aktiviert oder Deaktiviert.
Löscht eine Benachrichtigung.

Die Informationen, die auf der Registerkarte für den Benachrichtigungstyp Drucker, den Benachrichtigungstyp SNMP und den Benachrichtigungstyp Syslog angezeigt werden, unterscheiden sich etwas von den Informationen, die auf der Registerkarte für den Benachrichtigungstyp E-Mail angezeigt werden. Die folgenden Abbildungen und Tabellen beschreiben das Layout der Registerkarte für den Benachrichtigungstyp Drucker, den Benachrichtigungstyp SNMP und den Benachrichtigungstyp Syslog.

Abbildung 2. Layout der Drucker-Benachrichtigung
Tabelle 3. Layout der Drucker-Benachrichtigung
Name Beschreibung
Kennzeichnung Zeigt den Name des Drucker zu dem die Meldungen weitergeleitet werden. Diese Spalte kann sortiert werden.
Aktionen Zeigt, dass die Benachrichtigung aktiviert ist.
Zeigt, dass die Benachrichtigung deaktiviert ist.
Erzeugt ein vollständiges Duplikat einer Benachrichtigung, einschließlich des Status für Aktiviert oder Deaktiviert.
Löscht eine Benachrichtigung.
Abbildung 3. Layout der SNMP-Benachrichtigung
Tabelle 4. Layout der SNMP-Benachrichtigung
Name Beschreibung
Kennzeichnung Zeigt die Namen der konfigurierten SNMP-Benachrichtigungen an. Diese Spalte kann sortiert werden.
IP-Adresse Zeigt die IP-Adresse des Geräts an.
Aktionen Zeigt, dass die Benachrichtigung aktiviert ist.
Zeigt, dass die Benachrichtigung deaktiviert ist.
Erzeugt ein vollständiges Duplikat einer Benachrichtigung, einschließlich des Status für Aktiviert oder Deaktiviert.
Löscht eine Benachrichtigung.
Abbildung 4. Layout der Syslog-Benachrichtigung
Tabelle 5. Layout der Syslog-Benachrichtigung
Name Beschreibung
Kennzeichnung Zeigt die Namen der konfigurierten Syslog-Benachrichtigungen an. Diese Spalte kann sortiert werden.
Syslog Server Zeigt die IP-Adresse des Syslog-Servers an.
Aktionen Erzeugt ein vollständiges Duplikat der Benachrichtigung.
Löscht eine Benachrichtigung.

Wie wird eine neue Benachrichtigung in die Funktion Remote-Benachrichtigungen eingefügt?

  1. Öffnen Sie Remote-Benachrichtigungen.
  2. Wählen Sie einen Server oder eine Automationsstation aus der Netzwerkübersicht im linken Bereich.
  3. Klicken Sie auf den Typ des Ausgabeziels für das Sie eine Benachrichtigung einfügen wollen. Klicken Sie zum Beispiel auf die Registerkarte E-Mail, um eine neue E-Mail-Benachrichtigung zu erzeugen.
  4. Klicken Sie auf + Benachrichtigung.
  5. Füllen Sie die Felder im Fenster Benachrichtigung erzeugen mit den richtigen Daten.

Weitere Informationen zum Erzeugen einer E-Mail-Benachrichtigung finden Sie unter Wie verwende ich das Fenster Benachrichtigung erzeugen für E-Mail-Benachrichtigungen?

Weitere Informationen zum Erzeugen einer Drucker-Benachrichtigung finden Sie unter Wie verwende ich das Fenster Benachrichtigung erzeugen für Drucker-Benachrichtigungen?

Weitere Informationen zum Erzeugen einer SNMP-Benachrichtigung finden Sie unter Wie verwende ich das Fenster Benachrichtigung erzeugen für SNMP-Benachrichtigungen?

Weitere Informationen zum Erzeugen einer Syslog-Benachrichtigung finden Sie unter Wie verwende ich das Fenster Benachrichtigung erzeugen für Syslog-Benachrichtigungen?

Wie verwende ich das Fenster Benachrichtigung erzeugen für E-Mail-Benachrichtigungen?

Das Fenster Benachrichtigung erzeugen wird geöffnet, wenn Sie auf die Schaltfläche +Benachrichtigung klicken. Das Fenster besteht aus 4 Bereichen mit allgemeinen Informationen zu Benachrichtigungen, Ereignisfiltern, Eskalation und Formatierung. Die folgenden Abbildungen und Tabellen beschreiben diese Bereiche.

Abbildung 5. Fenster Benachrichtigung erzeugen für E-Mail - Allgemeine Informationen
Abbildung 6. Fenster Benachrichtigung erzeugen für E-Mail - Ereignisfilter
Sie können eine Eskalationsoption definieren, wie in Abbildung 7 gezeigt. Bestimmen Sie, dass eine weitere E-Mail gesendet wird, wenn ein Alarm nach Ablauf einer bestimmten Zeit NICHT quittiert oder verworfen wurde. Die Alarmeskalation gilt nur für Metasys Server und serverbasierte Automationsstationen wie NAE85 und LCS85. Die Felder für die Alarmeskalation werden nicht bei hardwarebasierten Automationsstationen wie SNx angezeigt.
Wichtig: Die Alarmeskalation findet nur bei Alarmen statt, deren Attribut Alarm: Quitt. Erforderlich auf Wahr gesetzt ist. Dieses Attribut befindet sich in der Funktionserweiterung Melden des Objekts unter dem Abschnitt Alarme einrichten im Widget Details der Metasys Bedienoberfläche.
Anmerkung: Alarm Eskalation auf einem ADX wird nur für Liegenschaften ohne MVE unterstützt. Konfigurieren Sie keine Alarmeskalation für E-Mail-Benachrichtigungen in MVE-Liegenschaften.
Abbildung 7. Fenster Benachrichtigung erzeugen für E-Mail - Eskalation
Abbildung 8. Fenster Benachrichtigung erzeugen für E-Mail - Formatierung

Tabelle 6. Fenster Benachrichtigung erzeugen für E-Mail
Zahl Name Beschreibung
1 Bezeichnung Zeigt den benutzerfreundlichen Namen für die Benachrichtigung in der Liste der E-Mail-Benachrichtigungen. Dies ist ein Pflichtfeld.
2 Priorität Gibt die Priorität der ausgehenden E-Mail-Nachricht an. Dieses Attribut definiert das Feld X-Priority innerhalb des MIME-Headers der E-Mail. X-Priority ist eine von mehreren Möglichkeiten, die Bedeutung einer E-Mail zu definieren. Nicht alle E-Mail-Clients interpretieren diesen Wert in der gleichen Art und Weise. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Ihres E-Mail-Clients. Sie können wählen zwischen Hoch, Normal und Niedrig.
3 Anzahl Wiederholungen Gibt im Falle eines Fehlers die Anzahl der Versuche für das Senden einer Nachricht an, bevor diese vom System verworfen wird.

Bereich: 0-bis-10

Dies ist ein Pflichtfeld.

4 E-Mail-Adresse Gibt die E-Mail-Adresse von einem oder mehreren Empfängern an. Sie müssen gültige E-Mail-Adressen eintragen, die auf einem E-Mail-Server für das Gerät eingerichtet wurden, um erfolgreich Meldungen per E-Mail versenden zu können. Es gibt zwei Möglichkeiten, E-Mail-Adressen in dieses Feld einzugeben:
  • Geben Sie die E-Mail-Adresse manuell ein.
  • Nutzen Sie das Adressbuch, um Adressen zu übernehmen. Klicken Sie auf das Symbol Adressbuch, um es zu nutzen:

Siehe auch Wie nutzt man das Adressbuch im Fenster Benachrichtigung erzeugen ?.

Sie können Remote-Benachrichtigungen auch als Textnachricht senden, indem Sie die Handynummer des Empfängers formatiert als Standard-E-Mail-Adresse verwenden: 10-stellige Telefonnummer@Domain des Mobilfunkanbieters.
Anmerkung: Gebühren für die Nachrichtenübertragung und Datenraten können anfallen. Der MMS-Dienst (Multimedia Messaging Service) ist die bevorzugte Methode, da hiermit längere Meldungen ohne Unterbrechungen übertragen werden.

Das Feld E-Mail-Adresse ist ein Pflichtfeld. Es sind maximal 256 Zeichen erlaubt.

5 Schaltfläche Ereignisfilter hinzufügen Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Ihrer Benachrichtigung einen Filter hinzuzufügen. Wählen Sie ein Attribut aus der Liste der möglichen aus:
  • Akt. Status
  • Priorität
  • Autorisierungskategorie
  • Quitt erforderlich
  • Letzter Status
  • Startwochentag
  • Startzeit
  • Endwochentag
  • Endzeit
  • Bereiche
  • Equipment
Wählen Sie einen Operator aus und geben Sie einen Wert ein, oder wählen Sie einen aus. Siehe auch Wie werden Ereignis- und Meldungsfilter eingesetzt?.
6 Zeitauswahl Bestimmt den Zeitraum, nach dem eine E-Mail als Eskalation an definierte Empfänger gesendet wird. Geben Sie zum Beispiel 5 in das Feld Minute ein, wenn das System 5 Minuten nach dem Auftreten eines Alarms eine E-Mail versenden soll, wenn die Alarmmeldung dann immer noch nicht quittiert oder verworfen wurde.
7 E-Mail-Adresse für die Eskalation Geben Sie die E-Mail-Adressen der Empfänger ein, die eine Eskalations-E-Mail empfangen sollen. Es gibt zwei Möglichkeiten, E-Mail-Adressen in dieses Feld einzugeben:
  • Geben Sie die E-Mail-Adresse manuell ein.
  • Nutzen Sie das Adressbuch, um Adressen zu übernehmen. Klicken Sie auf das Symbol Adressbuch, um es zu nutzen:

Siehe auch Wie nutzt man das Adressbuch im Fenster Benachrichtigung erzeugen ?.

Anmerkung: Maximal mögliche Zeichen: 256
Wichtig: Das Versenden einer E-Mail für eine Eskalation ist optional. Damit eine Eskalations-E-Mail erfolgreich versendet werden kann, müssen die beiden Felder Zeitauswahl und die E-Mail-Adresse für die Eskalation ausgefüllt werden.
8 Betreffzeile Gibt den benutzerdefinierten Text an, der im Feld Betreff der gesendeten E-Mail-Nachricht erscheint.
9 Felder einschließen Definiert das Format der Nachricht und gibt an, welche Felder in der empfangenen Nachricht vorhanden sind. Wählen Sie die Informationen aus, die in der Benachrichtigung erscheinen sollen. Die folgenden Objekte sind vorausgewählt:
  • Priorität
  • Nachricht
  • Value
  • Objektbeschreibung
  • Vollständige Objektreferenz
  • Autorisierungskategorie
Sie können die vorausgewählten Objekte aber auch entfernen.

Wie verwende ich das Fenster Benachrichtigung erzeugen für Drucker-Benachrichtigungen?

Die folgende Abbildung und Tabelle beschreiben das Layout des Fensters Benachrichtigung erzeugen für eine Benachrichtigung, die an einen Drucker gesendet werden soll:
Abbildung 9. Fenster Benachrichtigung erzeugen - Drucker-Benachrichtigung
Tabelle 7. Fenster Benachrichtigung erzeugen - Drucker-Benachrichtigung
Zahl Name Beschreibung
1 Drucker Zeigt den Name des Drucker zu dem die Meldungen weitergeleitet werden. Der Ausgabedienst Drucker kann Meldungen an einen oder mehrere Drucker senden. Dies ist ein Pflichtfeld.
Anmerkung:
  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, welcher Druckername verwendet werden soll, drucken Sie eine Testseite vom Drucker aus, und suchen Sie auf dem Testausdruck nach der Zeile mit dem Druckernamen. Übernehmen Sie den Namen und die Syntax exakt wie auf dem Ausdruck.
  • Sie können mehrere Drucker an einem Server definieren, aber für jeden Drucker muss dann eine separate Benachrichtigung definiert werden.
2 Anzahl Datenzeilen Ausgabedienst Drucker: Definiert, wie viele Datenzeilen erforderlich sind, bevor der Ausgabedienst Drucker Berichte an den Drucker weiterleitet. Wenn dieses Attribut den Wert 0 hat, dann sind Traktoreinzug bzw. Zeilenvorschub aktiviert. Siehe auch den Eintrag Drucker in Tabelle 1.

Bereich: 0 bis 60

3 Prioritätsschwelle für den Druck Legt die Priorität für das Drucken von Meldungen fest. Mit den Attributen Ausgabezeilen und Timeout können in einem normalen Prioritätsbereich mehrere Meldungen auf einmal gedruckt werden. Der Druck-Prioritätsschwellenwert kann so eingestellt werden, dass der Inhalt des Ausgabespeichers sofort ausgedruckt wird, wenn eine Meldung mit einer höherer Priorität (z. B. Feueralarm) festgestellt wird. Der Wert für das Attribut Druck Prioritätsschwelle kann auf einen Wert zwischen 0 und 255 eingestellt werden. Niedrigere Prioritätsnummern habe eine höhere Alarmpriorität. Wenn ein Alarm in den Datenzeilenspeicher eingefügt wird, der eine niedrigere Prioritätsnummer hat als das Attribut Prioritätsschwelle, dann wird der Inhalt des Speichers sofort ausgedruckt. Wenn das Attribut Druck Prioritätsschwelle z. B. auf 20 eingestellt ist, werden Meldungen mit einer Prioritätsnummer von 20 und höher mithilfe der Attribute Ausgabezeilen und Timeout zwischengespeichert. Bei Eingang eines Alarms mit einer Prioritätsnummer von 19 oder niedriger erfolgt der sofortige Ausdruck der aktuell zwischengespeicherten Meldungen sowie der neuen Meldung mit der hohen Priorität. Diese Funktionalität kommt zum Einsatz, wenn das Attribut Ausgabezeilen einen Wert von 1 oder höher hat.
4 Feld Zeitüberschreitung Timer (in Minuten), der gestartet wird, wenn die erste Meldung im Ausgabespeicher (Ausgabezeilen) des Ausgabedienstes gespeichert wird. Nach dem Ablauf des Timers wird der Inhalt des Ausgabespeichers gedruckt.
5 Anzahl Wiederholungen Gibt im Falles eines Fehler die Anzahl der Versuche für das Ausdrucken einer Meldung an, bevor diese vom System verworfen wird.

Bereich: 0 bis 10

6 Bereich Formatierung Folgendes können Sie im Bereich für die Formatierung festlegen:
  • Ausrichtung: Definiert die Ausrichtung des gedruckten Berichts (Quer- oder Hochformat).
  • Schriftart: Gibt die Schriftart an, die von dem gedruckten Bericht verwendet wird.
  • Schriftgröße: Gibt die Schriftgröße an, die in dem gedruckten Bericht verwendet wird.
Wählen Sie die Informationen aus, die in der Benachrichtigung erscheinen sollen. Die folgenden Objekte sind vorausgewählt:
  • Priorität
  • Nachricht
Sie können die vorausgewählten Objekte aber auch entfernen.
7 Schaltfläche Ereignisfilter hinzufügen Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Ihrer Benachrichtigung einen Filter hinzuzufügen. Wählen Sie ein Attribut aus der Liste der möglichen aus:
  • Akt. Status
  • Priorität
  • Autorisierungskategorie
  • Quitt erforderlich
  • Letzter Status
  • Startwochentag
  • Startzeit
  • Endwochentag
  • Endzeit
  • Bereiche
  • Equipment

Wählen Sie einen Operator aus und geben Sie einen Wert ein, oder wählen Sie einen aus. Siehe auch Wie werden Ereignis- und Meldungsfilter eingesetzt?.

Wie verwende ich das Fenster Benachrichtigung erzeugen für SNMP-Benachrichtigungen?

Die folgende Abbildung und Tabelle beschreiben das Layout des Fensters Benachrichtigung erzeugen für eine Benachrichtigung, die als SNMP-Benachrichtigung gesendet werden soll:
Abbildung 10. Fenster Benachrichtigung erzeugen - SNMP-Benachrichtigung
Tabelle 8. Fenster Benachrichtigung erzeugen - SNMP-Benachrichtigung
Zahl Name Beschreibung
1 Bezeichnung Der Name der Benachrichtigung in der Liste auf der Registerkarte SNMP. Dies ist ein Pflichtfeld.
2 Name der Trap-Community Eine Zeichenfolge unter Berücksichtigung der Groß-/Kleinschreibung, die zum Authentifizieren von SNMP-Traps der Version V1 und V2c verwendet wird. Dieses Attribut enthält die Gemeinschafts-Zeichenkette (community string), die vom Netzwerkmanagementsystem benutzt wird, um Daten in Objekten zu bearbeiten, die in überwachten Geräten liegen.
3 IP-Adresse Gibt die IP-Adresse oder den Hostnamen des Systems an, das die Traps empfängt.
4 Schnittstellennr. des Ziels Spezifiziert die Schnittstelle eines Zielgerätes, das Informationen von der Automationsstation oder dem Server empfängt. Die Richtung der Kommunikation geht von der Automationsstation oder dem Server zum Zielgerät. Wenn Sie dieses Attribut auf 0 setzen, wird die Get-Funktion von SNMP deaktiviert. Dies ist ein Pflichtfeld.
5 Bereich Formatierung Ermöglicht die Auswahl der Attribute eines Metasys Ereignisses im SNMP Trap. Die folgenden Objekte sind vorausgewählt:
  • Priorität
  • Nachricht
  • Value
Sie können die vorausgewählten Objekte aber auch entfernen.
6 Schaltfläche Ereignisfilter hinzufügen Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Ihrer Benachrichtigung einen Filter hinzuzufügen. Wählen Sie ein Attribut aus der Liste der möglichen aus:
  • Akt. Status
  • Priorität
  • Autorisierungskategorie
  • Quitt erforderlich
  • Letzter Status
  • Startwochentag
  • Startzeit
  • Endwochentag
  • Endzeit
  • Bereiche
  • Equipment

Wählen Sie einen Operator aus und geben Sie einen Wert ein, oder wählen Sie einen aus. Siehe auch Wie werden Ereignis- und Meldungsfilter eingesetzt?.

Wie verwende ich das Fenster Benachrichtigung erzeugen für Syslog-Benachrichtigungen?

Die folgende Abbildung und Tabelle beschreiben das Layout des Fensters Benachrichtigung erzeugen für eine Benachrichtigung, die als Syslog-Benachrichtigung gesendet werden soll:
Abbildung 11. Fenster Benachrichtigung erzeugen - Syslog-Benachrichtigung
Tabelle 9. Fenster Benachrichtigung erzeugen - Syslog-Benachrichtigung
Zahl Name Beschreibung
1 Bezeichnung Der Name der Benachrichtigung in der Liste auf der Registerkarte Syslog. Dies ist ein Pflichtfeld.
2 Syslog Server IP-Adresse des Zielservers
3 UDP Sende-Port Der zugeordnete Port am Gerät für das Übertragen von Fehlern zu Ihrem Server.
4 UDP Empfänger-Port Der zugeordnete Port an Ihrem Server, der die übertragenen Fehler empfängt.
5 Schaltfläche Meldungsfilter hinzufügen Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Ihrer Benachrichtigung einen Meldungsfilter hinzuzufügen. Wählen Sie ein Objekt aus der Liste der möglichen aus:
  • Objekt
  • Benutzer
  • Beschreibung
  • Wert nachher
  • Startwochentag
  • Startzeit
  • Endwochentag
  • Endzeit
  • Bereiche
  • Equipment
Wählen Sie einen Operator aus und geben Sie einen Wert ein, oder wählen Sie einen aus. Siehe auch Wie werden Ereignis- und Meldungsfilter eingesetzt?.
6 Schaltfläche Ereignisfilter hinzufügen Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Ihrer Benachrichtigung einen Ereignisfilter hinzuzufügen. Wählen Sie ein Attribut aus der Liste der möglichen aus:
  • Aktueller Status
  • Priorität
  • Autorisierungskategorie
  • Quitt erforderlich
  • Letzter Status
  • Startwochentag
  • Startzeit
  • Endwochentag
  • Endzeit
  • Bereiche
  • Equipment

Wählen Sie einen Operator aus und geben Sie einen Wert ein, oder wählen Sie einen aus. Siehe auch Wie werden Ereignis- und Meldungsfilter eingesetzt?.

Was bedeuten die Operatoren im Ereignis- und Meldungsfilter?

In der folgenden Tabelle sind die Benutzer aufgeführt, die bei der Definition von einzelnen Ereignisfiltern und Meldungsfiltern verwendet werden. Diese Filter bestimmen, welche Ereignisse oder Meldungen zu dem definierten Ziel weitergeleitet werden, wobei ein Ereignis oder eine Meldung nur dann weitergeleitet wird, wenn alle Filter für dieses Ziel auf Wahr geprüft werden.

Tabelle 10. Logik-Operatoren in Ereignis- und Meldungsfiltern
Operator Bedeutung
== Gleich: Filter wird auf Wahr ausgewertet, wenn der Wert für den Alarm/die Meldung dem Filterwert entspricht.
!= Nicht Gleich: Filter wird nur Wahr ausgewertet, wenn das Ereignis oder die Meldung für die ausgewählte Filteroption nicht gleich dem angegebenen Filterwert ist.
< Kleiner als
<= Kleiner als oder gleich
> Größer als
>= Größer als oder gleich
== (alle) Gleich (alle): Filter wird auf Wahr ausgewertet, wenn das Ereignis oder die Meldung für die ausgewählte Filteroption (Bereich oder Equipment) einem der Bereiche oder Equipment entspricht, die im Filterwert aufgeführt sind. Siehe auch Tabelle 13.
!= (alle) Nicht gleich (alle): Filter wird auf Wahr ausgewertet, wenn das Ereignis oder die Meldung für die ausgewählte Filteroption (Bereich oder Equipment) nicht mit einem der im Filterwert aufgeführten Bereiche oder Equipment übereinstimmt. Siehe auch Tabelle 13.

Welche Optionen gelten für Ereignisfilter?

Benutzen Sie die nachfolgende Tabelle als Hilfe beim Definieren von Ereignisfiltern.

Tabelle 11. Optionen für Ereignisfilter
Objekt Operator Wert
Akt. Status ==, != Normal, Fehler, Nicht Normal, Ob Grenzwert, Untere Grenze, Untere Warnung, Obere Warnung, Untere Grenze, Obere Grenze, Alarm, Störung, Zustand, Offline, Herunterfahren, Unzuverlässig, Online, Oberhalb Sollwert, Unterhalb Sollwert, Nicht Belegt, Unbekannter Vorheriger Zustand.
Priorität ==, !=, <, <=, >, >= Geben Sie einen Wert von 0-bis-255 ein. Dies ist ein Pflichtfeld.
Autorisierungskategorie ==, != HLK, Feuer, Sicherheit, Dienste, Administration, Allgemein, Beleuchtung, Kälte, Kritische Umgebung, Luftqualität, Leistung, Energie, System, Benutzerdefiniert 1 bis Benutzerdefiniert 150.
Anmerkung: Benutzerdefinierte Kategorien werden mit ihrem benutzerdefinierten Namen aufgelistet.
Quitt erforderlich ==, != Falsch, Wahr
Letzter Status ==, != Normal, Fehler, Nicht Normal, Ob Grenzwert, Untere Grenze, Untere Warnung, Obere Warnung, Untere Grenze, Obere Grenze, Alarm, Störung, Zustand, Offline, Herunterfahren, Unzuverlässig, Online, Oberhalb Sollwert, Unterhalb Sollwert, Nicht Belegt, Unbekannter Vorheriger Zustand.
Startwochentag ==, !=, <, <=, >, >= Montag bis Sonntag.
Startzeit ==, !=, <, <=, >, >= Bestimmen Sie die Startzeit.
Anmerkung: Das Zeitformat wird durch die ausgewählte Sprache definiert für das Benutzerkonto im Benutzermanagement (Registerkarte Benutzerdetails) und in Mein Profil. Beispiel: Format HH: MM AM/PM (12:15 Uhr) Für die Auswahl Englisch.
Endwochentag ==, !=, <, <=, >, >= Montag bis Sonntag
Endzeit ==, !=, <, <=, >, >= Bestimmen Sie die Endzeit.
Anmerkung: Das Zeitformat wird durch die ausgewählte Sprache definiert für das Benutzerkonto im Benutzermanagement (Registerkarte Benutzerdetails) und in Mein Profil.Beispiel: Format HH: MM/PM (12:15 Uhr) für die Sprachauswahl Englisch.
Bereiche == (alle), != (alle) Verwenden Sie das Feld Suchen, um einen oder mehrere Bereiche zu suchen und auszuwählen.
Equipment == (alle), != (alle) Verwenden Sie das Feld Suchen, um ein oder mehrere Equipment zu suchen und auszuwählen.

Welche Optionen gelten für Meldungsfilter?

Benutzen Sie die nachfolgende Tabelle als Hilfe beim Definieren von Filtern.

Tabelle 12. Optionen für Meldungsfilter
Objekt Operator Value
Objekt ==, != Geben Sie einen Wert ein. Dies ist ein Pflichtfeld.
Anmerkung: Der Objektname ist der für das ausgewählte Objekt angezeigte Name im Navigationsbaum Alle Objekte (z. B. AV1, NAE2 oder Zeitprogramm1). Alle Objektnamen, die Sie definieren, müssen eindeutig sein.
Benutzer ==, != Geben Sie einen Wert ein. Dies ist ein Pflichtfeld.
Anmerkung: Gibt den Benutzer an, der die Aktion ausgeführt hat, durch die die Meldung generiert wurde (z. B. die Person, die einen Sollwert geändert hat). Der generische Benutzer jci wird benutzt, um einen Benutzer auf einem anderem Rechner zu identifizieren, der ein Datenbasisarchiv mit SCT per Upload oder Download geladen hat.
Beschreibung ==, != Geben Sie einen Wert ein. Dies ist ein Pflichtfeld.
Anmerkung: Gibt die Beschreibung der Aktion an, durch die die Meldung generiert wurde. Geben Sie zum Beispiel Aktiviert ein, um Aktivieren-Befehlen zu filtern, die an ein Objekt gesendet wurden, oder geben Sie Benutzeranmeldung erfolgreich ein, um nach erfolgreichen Anmeldungen zu filtern.
Wert nachher ==, != Geben Sie einen Wert ein. Dies ist ein Pflichtfeld.
Anmerkung: Gibt den Wert und (falls zutreffend) die Maßeinheit des Objekts an, nachdem die Aktion ausgeführt wurde, durch die die Meldung generiert wurde. Wenn als Beschreibungstext Benutzeranmeldung erfolgreich oder Benutzeranmeldung fehlgeschlagen in Feld Beschreibung angezeigt wird, dann zeigt das die Spalte Wert nachher die IP-Adresse des Client-PCs, an dem das Anmelden versucht wurde.
Startwochentag ==, !=, <, <=, >, >= Montag bis Sonntag
Startzeit ==, !=, <, <=, >, >= Bestimmen Sie die Startzeit.
Anmerkung: Das Zeitformat wird durch die ausgewählte Sprache definiert für das Benutzerkonto im Benutzermanagement (Registerkarte Benutzerdetails) und in Mein Profil. Beispiel: Format HH: MM AM/PM (12:15 Uhr) Für die Auswahl Englisch.
Endwochentag ==, !=, <, <=, >, >= Montag bis Sonntag
Endzeit ==, !=, <, <=, >, >= Bestimmen Sie die Endzeit.
Anmerkung: Das Zeitformat wird durch die ausgewählte Sprache definiert für das Benutzerkonto im Benutzermanagement (Registerkarte Benutzerdetails) und in Mein Profil. Beispiel: Format HH: MM/PM (12:15 Uhr) für die Sprachauswahl Englisch.
Bereiche == (alle), != (alle) Verwenden Sie das Feld Suchen, um einen oder mehrere Bereiche zu suchen und auszuwählen.
Equipment == (alle), != (alle) Verwenden Sie das Feld Suchen, um ein oder mehrere Equipment zu suchen und auszuwählen.

Wie werden Ereignis- und Meldungsfilter eingesetzt?

Benutzen Sie Filter, um festzulegen, welche Ereignismeldungen an das definierte Ziel weitergeleitet werden, z. B. an eine E-Mail-Adresse. Definieren Sie zum Beispiel einen Filter, um nur die Ereignismeldungen weiterzuleiten, die quittiert werden müssen, indem Sie Quitt. erforderlich = Wahr auswählen.

In der nachfolgenden Tabelle finden Sie Beispiele für Filter, die von der Funktion Remote-Benachrichtigungen benutzt werden, um Ereignismeldungen weiterzuleiten.
Tabelle 13. Beispiele für Filter
Beispiel: Bedeutung
Objektkategorie != HLK Die Funktion Remote-Benachrichtigungen leitet alle Ereignismeldungen an das definierte Ziel weiter, außer denen, die der Kategorie HLK angehören.
Quitt. erforderlich = Wahr Die Funktion Remote-Benachrichtigungen leitet nur Ereignismeldungen, die eine Quittierung erfordern, an das definierte Ziel weiter.
Aktueller Zustand == Alarm Die Funktion Remote-Benachrichtigungen leitet alle Ereignismeldungen, die von Objekten im Alarmzustand generiert wurden, an das definierte Ziel weiter.
Letzter Zustand != Unbekannter letzt Zustand Die Funktion Remote-Benachrichtigungen leitet alle Ereignismeldungen außer denen, die von Objekten im Zustand Unbekannter letzter Zustand generiert wurden, an das definierte Ziel weiter.
Priorität <= 200 Die Funktion Remote-Benachrichtigungen leitet alle Ereignismeldungen mit einer Ereignispriorität, die gleich 200 oder kleiner ist, an das definierte Ziel weiter.

Startwochentag >= Freitag

und

Startzeit >= 17:00

und

Endwochentag <= Montag

und

Endzeit <= 06:00

Die Funktion Remote-Benachrichtigungen leitet alle Ereignismeldungen weiter, die zwischen Freitagnachmittag um 17:00 Uhr und Montagmorgen um 06:00 Uhr generiert wurden.
Bereiche == (alle) Konferenzraum, Raum01, Raum02 Die Funktion Remote-Benachrichtigungen leitet alle Ereignismeldungen, die zu den drei angegebenen Bereichen gehören, an das definierte Ziel weiter.
Equipment != (alle) VVS-101 Die Funktion Remote-Benachrichtigungen leitet alle Ereignismeldungen des Equipments an das definierte Ziel weiter, außer denen, die vom Equipment VVS-101 kommen.

Können mehrere Filter zugeordnet werden?

Ja, es können mehrere Filter zugeordnet werden. Wenn für ein Ziel mehrere Filter definiert werden, dann verknüpft die Funktion Remote-Benachrichtigungen alle Kriterien mit einer AND-Bedingung (alle Filterkriterien müssen erfüllt sein).

Beispiel 1: Wenn Sie eine E-Mail-Nachricht gesendet haben, wenn ein Ereignis vom Typ Obere Grenze für ein HLK-System auftritt, müssen Sie eine Quittierung anfordern und eine Ereignispriorität in der Sicherheitsgruppe Eigenschaftsschutz (Priorität 40–79) haben, eine E-Mail-Benachrichtigung mit den folgenden Ereignisfiltern:
  • Objektkategorie != HLK
  • Aktueller Zustand == Obere Grenze
  • Priorität >= 40
  • Priorität < = 79
  • Quitt. erforderlich = Wahr
Beispiel 2: Wenn Sie eine E-Mail-Nachricht gesendet haben, wenn ein Alarmereignis auftritt, müssen Sie eine E-Mail-Benachrichtigung mit den folgenden Ereignisfiltern definieren
  • Bereiche == (alle) Konferenzraum, Eingangslobby
  • Equipment == (alle)
  • Aktueller Zustand == Alarm
  • Quitt. erforderlich = Wahr
Wichtig: Wenn Sie einen Filter für Bereich und Equipment hinzufügen wollen, müssen Sie sicherstellen, dass das Equipment, von dem Sie Alarme erhalten möchten, in den Bereichen liegen, die Sie auswählen. Wenn Sie den Bereich nicht auswählen, zu dem das Equipment gehört, dann erhalten Sie keine Alarme von diesem Equipment. Sie können sehen, wohin ein Equipment gehört, wenn Sie das Equipment im Feld Wert im Fenster Filter hinzufügen suchen. Wenn Sie zum Beispiel VVS-101 hinzufügen wollen, dann können Sie sehen, dass dieses Equipment den Bereich Konferenzraum versorgt.
Abbildung 12. Fenster Filter hinzufügen

Wie nutzt man das Adressbuch im Fenster Benachrichtigung erzeugen ?

Sie können die Funktion Adressbuch nutzen, wenn Sie E-Mail-Adressen für die Empfänger von E-Mail-Benachrichtigungen, Eskalation-E-Mails und E-Mail-Ankündigungen hinzufügen.
  1. Klicken Sie auf das Symbol Adressbuch. Das Fenster Adressbuch wird geöffnet.
  2. Wählen Sie links im Bereich Verfügbar Adressen aus, oder suchen Sie dort nach Adressen. Klicken Sie dann auf den nach rechts zeigenden Pfeil, um die E-Mail-Adresse hinzuzufügen. Nach der Auswahl erscheint die E-Mail-Adresse im Bereich Ausgewählt auf der rechten Seite. Die ausgewählte Adresse bleibt aber auch im linken Bereich Verfügbar sichtbar.
  3. Sie können eine E-Mail-Adresse auch direkt in das Feld E-Mail-Adresse am unteren Rand des Bereichs Ausgewählt eingeben. Klicken Sie auf Hinzufügen, um die Adresse, die Sie von Hand eingegeben haben, hinzuzufügen.
Anmerkung: In einer E-Mail-Adresse dürfen bis zu 256 Zeichen stehen. Doppelte Adressen werden erkannt, Sie können also keine Adresse doppelt eingeben.

Wie werden die Einstellungen für die Funktion Remote-Benachrichtigung geändert?

  1. Klicken Sie auf das Symbol Einstellungen in der oberen rechten Ecke des Fensters Remote-Benachrichtigungen.
  2. Das Fenster Gemeinsame Konfiguration wird geöffnet.
  3. Machen Sie die gewünschten Einstellungen.

Für jedes Ausgabeziel zeigt das Fenster Gemeinsame Konfiguration andere Optionen. Die folgenden Tabellen zeigen die verfügbaren Optionen:

Tabelle 14. Gemeinsame Konfiguration - Optionen für E-Mail
Attribute Beschreibung der Attribute
Benachrichtigungen aktivieren Zeigt, ob das Ausgabeziel E-Mail aktiviert oder deaktiviert ist. Wenn dieser Umschalter deaktiviert ist, dann sendet der Server keine Meldungen an die konfigurierten Empfänger.
Anmerkung: Diese Option ist für Automationsstationen mit einer Version vor Metasys 10.1 nicht verfügbar.
SMTP Server Host Gibt entweder den Hostnamen oder die IP-Adresse eines SMTP-Servers an. Ein Hostname kann nur dann angegeben werden, wenn dem Gerät ein DNS-Server (DNS = Domain Name Server) zur Verfügung steht. Dieses Attribut wird zusammen mit dem Attribut des Ausgabedienstes E-Mail benutzt. Wenn keine E-Mail-Zieladressen konfiguriert sind, wird dieses Attribut ignoriert.
SMTP Schnittstelle Bezeichnet die TCP-Schnittstelle, über die der Ausgabedienst E-Mail die E-Mail-Nachrichten übertragen soll. Standardmäßig ist dieses Feld auf 25 (SMTP) eingestellt. Allerdings können bei einigen internen SMTP-Servern andere Schnittstellen eingerichtet sein, sodass dieses Feld dann auf den Empfangsport des E-Mail-Programms geändert werden muss. Wenn kein Attribut Ausgabedienst E-Mail vorhanden ist, wird dieses Attribut ignoriert.
Authentifizierungstyp Gibt den Typ der Authentifizierung an, der für das Senden und Empfangen von E-Mails benutzt wird. Sie können aus Keine, SMTP und POP-before-SMTP. In Abhängigkeit von Ihrer Auswahl werden die Felder der Registerkarte E-Mail aktiviert oder deaktiviert, um das Ausfüllen zu erleichtern, da nur die für diesen Typ erforderlichen Felder ausgefüllt werden müssen. Wenn Sie SMTP auswählen, werden die Attribute SMTP-Benutzername und SMTP-Passwort aktiviert. Wenn Sie P auswählenOP-before-SMTP, die Attribute POP Benutzername und POP Passwort werden aktiviert.
SMTP Benutzername Legt einen Benutzernamen für den SMTP-Server fest. Dieses Attribut wird ignoriert, wenn SMTP Server Host leer ist. Dieses Attribut gilt nur, wenn Sie eine SMTP-Authentifizierung nutzen. Wenn Sie keine E-Mail-Zieladressen konfigurieren, wird dieses Attribut ignoriert.
SMTP Passwort Gibt das Passwort für den SMTP-Benutzernamen an. Dieses Attribut wird ignoriert, wenn SMTP Server Host leer ist. Dieses Attribut gilt nur, wenn Sie eine SMTP-Authentifizierung nutzen. Wenn Sie keine E-Mail-Zieladressen konfigurieren, wird dieses Attribut ignoriert.
POP Server Hostname Gibt den Hostnamen des POP-Servers an. Dieses Attribut gilt nur, wenn Sie eine POP-Authentifizierung nutzen. Wenn Sie keine E-Mail-Zieladressen konfigurieren, wird dieses Attribut ignoriert.
POP Benutzername Gibt einen Benutzernamen für den POP-Server an. Dieses Attribut wird ignoriert, wenn der Hostname des POP-Servers leer ist. Dieses Attribut gilt nur für die POP-Authentifizierung. Wenn keine E-Mail-Zieladressen konfiguriert sind, wird dieses Attribut ignoriert.
POP Passwort Gibt das Passwort für den POP-Benutzernamen an. Dieses Attribut wird ignoriert, wenn der Hostname des POP-Servers leer ist. Dieses Attribut gilt nur für die POP-Authentifizierung. Wenn keine E-Mail-Zieladressen konfiguriert sind, wird dieses Attribut ignoriert.
Von E-Mail-Adresse Gibt die E-Mail-Adresse an, von der aus alle E-Mails versendet werden. Das Feld Von E-Mail-Adresse muss ausgefüllt werden. Wenn diesem Attribut kein Wert zugeordnet ist, versendet der Ausgabedienst E-Mail keine E-Mail-Nachrichten.
SSL E-Mail aktiviert Wenn dieses Attribut den Wert Wahr hat, dann wird versucht, E-Mails verschlüsselt über eine SSL-Verbindung zu senden. Wird SSL nicht unterstützt, werden E-Mails unverschlüsselt gesendet, sofern das Attribut SSL E-Mail Fehler ignorieren den Wert Falsch hat.
SSL E-Mail Fehler werden ignoriert Wenn dieses Attribut den Wert Wahr hat, wird eine E-Mail auch dann gesendet, wenn das Zertifikat des E-Mail-Servers ungültig erscheint. Bei Einstellung auf False wird die E-Mail-Nachricht nur dann versendet, wenn das Betriebssystem überprüfen kann, ob der Server ein gültiges SSL-Zertifikat gesendet hat. Diese Funktion ist nur aktiviert, wenn das Attribut SSL E-Mail aktiviert den Wert Wahr hat.
Tabelle 15. Gemeinsame Konfiguration - Optionen für Drucker
Attribute Beschreibung
Benachrichtigungen aktivieren Nutzen Sie diesen Umschalter, um den Drucker zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Anmerkung: Dieses Ausgabeziel ist auf Automationsstationen nicht verfügbar.
Tabelle 16. Gemeinsame Konfiguration - Optionen für SNMP
Attribute Beschreibung der Attribute
Benachrichtigungen aktivieren Legt fest, ob die SNMP-Funktion aktiviert ist. Nutzen Sie diesen Umschalter, um SNMP-Benachrichtigungen zu aktivieren oder zu deaktivieren. Bei Aktivierung des Attributs kann das Senden und Empfangen (Traps und Gets) von Nachrichten mithilfe der anderen Attribute des SNMP-Ausgabedienstes aktiviert oder deaktiviert werden.
Anmerkung: Diese Option ist für Automationsstationen mit einer Version vor Metasys 10.1 nicht verfügbar.
SNMP Trap-Version Legt fest, welche Version zum Senden von SNMP-Traps verwendet werden soll. Sie können entweder v1, v2c oder v3 auswählen.
SNMP Managem-Gerät Legt eine IP-Adresse oder einen Hostnamen fest, über die Get-Anforderungen gefiltert werden sollen. Der SNMP-Dienst antwortet nur auf Anforderungen aus dem in diesem Attribut angegebenen Gerät. Wenn dieses Attribut den Wert 0.0.0.0 hat, dann beantwortet der SNMP-Dienst alle Anforderungen.
SNMP Schnittstelle Spezifiziert die Schnittstelle eines Zielgerätes, das Informationen von der Automationsstation oder dem Server anfordert. Die Richtung der Kommunikation geht vom Zielgerät zur Automationsstation oder zum Server. Zurzeit wird diese Funktion auf hard- und softwarebasierten Automationsstationen unterstützt. Bei hardwarebasierten Automationsstationen, die mit einem Windows Betriebssystem laufen, erfordert das Ändern dieses Attributs einen Neustart, damit die Änderung aktiv wird. Bei Automationsstationen, die mit einem Linux Betriebssystem arbeiten, ist kein Neustart erforderlich. Wenn Sie dieses Attribut auf 0 setzen, wird die Get-Funktion von SNMP deaktiviert.
Kontaktperson Gibt den IT-Ansprechpartner an, der für die Verwaltung der SNMP-Kommunikation verantwortlich ist.
Name Public Community Eine Zeichenfolge unter Berücksichtigung der Groß-/Kleinschreibung, die zum Authentifizieren von Get- und GetNext-Meldungen der Version V1 und V2c verwendet wird. Dieses Attribut enthält die Gemeinschafts-Zeichenkette (community string), die vom Netzwerkmanagementsystem benutzt wird, um Daten in Objekten zu bearbeiten, die in überwachten Geräten liegen.
SNMP Trap Meldungsformat Definiert das Meldungsformat, das zum Generieren von SNMP-Traps einschließlich des Start-Traps verwendet wird. Die Optionen sind:
  • Zeichenbasiert: SNMP-Traps werden als Zeichenfolge gesendet
  • MIB basiert: SNMP-Traps werden mit den in Johnson Controls MIB (genannt, JCI MIB) definierten OIDs gesendet.
Tabelle 17. Gemeinsame Konfiguration - Optionen für Syslog
Ausgabe