Manuelles Einfügen von Datenpunkten - Metasys - LIT-12013148 - System Integration - KNX Vendor Integration - 11.0

Inbetriebnahme einer Automationsstation für die KNX-Integration – Anwendungshinweis

Brand
Metasys
Product name
KNX Vendor Integration
Document type
Application Note
Document number
LIT-12013148
Version
11.0
Revision date
2021-07-05
Language
Deutsch

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

So fügen Sie Datenpunkte manuell ein:

Prozedur

  1. Melden Sie sich mithilfe des Launchers im Liegenschaftsportal der Automationsstation an. Falls erforderlich, finden Sie eine Anleitung zur Installation des Launchers im Dokument Launcher Installation Instructions (LIT-12011783).
  2. Ziehen Sie das neue Geräteobjekt aus dem Navigations- in den Anzeigebereich.
  3. Klicken Sie auf Einfügen > Datenpunkt . Das Fenster Assistent zum Einfügen von Datenpunkten öffnet sich.
  4. Wählen Sie im Fenster Ausgabeziel das übergeordnete Element des Datenpunktes aus und klicken Sie auf Weiter.
  5. Klicken Sie im Fenster Definitionsmodus auswählen auf Manuell und dann auf die Art des Datenpunktes, den Sie erstellen möchten.
    Abbildung 1. Assistent zum Einfügen von Datenpunkten – Definitionsmodus auswählen

  6. Klicken Sie auf Weiter.
  7. Geben Sie im Fenster Datenquelle auswählen in das Feld Referenz für Fremdgerät einen eindeutigen Namen ein und klicken Sie auf Weiter.
    Abbildung 2. Assistent zum Einfügen von Datenpunkten – Datenquelle auswählen

  8. Geben Sie im Fenster Bezeichner einen einmaligen Namen für den Datenpunkt ein und klicken Sie auf Weiter.
    Abbildung 3. Assistent zum Einfügen von Datenpunkten – Bezeichner

  9. Klicken Sie im Fenster Konfigurieren auf Weiter.
    Abbildung 4. Assistent zum Einfügen von Datenpunkten – Konfigurieren

  10. Klicken Sie auf Abschließen, um das Fenster Übersicht zu schließen.
  11. Prüfen Sie die Standardparameter des neuen Datenpunktes und bearbeiten Sie diese dann ggf. wie folgt. Siehe Abbildung 5.
    1. Ziehen Sie das neue Datenpunktobjekt aus dem Navigations- in den Anzeigebereich.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Hardware.
    3. Klicken Sie auf Bearbeiten.
    4. Klicken Sie im Feld Fremdgerät Konfigurationsdaten auf die Schaltfläche Suchen, um das Dialogfeld Liste bearbeiten zu öffnen. Abbildung 5 zeigt die Standardwerte an.
    5. Ändern Sie die Parameter nach Bedarf. Änderungen werden automatisch gespeichert. Die Parameterwerte sind in Tabelle 1 aufgelistet.
      Abbildung 5. Standardparameter für einen Datenpunkt

      Tabelle 1. Datenpunktparameter

      Parameter

      Wert

      [1]

      Entspricht dem internen Datenpunkttyp, der fest auf 0 eingestellt ist (ein Gruppendatenpunkt).

      [2]

      Entspricht der Gruppenadresse mit dem Standardformat <Main>/<Middle>/<Sub-group>.

      [3]

      Entspricht dem Gruppenwerttyp (ein spezielles Aufzählungsset, das nur für diese Integration verwendet wird). Der Wert dieses Parameters entspricht der Nummer der Fremdgerät Konfigurationsdaten, welche wiederum mit dem Wert für EIS (EIB Interworking Standard) oder DPT (Datenpunkttyp) in Tabelle 1 übereinstimmt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Gruppenwertformat.

      [4]

      Enthält eine Liste mit Optionen. Jedes Zeichen (U und P) entspricht einer bestimmten Option:
      • U gibt an, ob die Aktualisierung beim Start deaktiviert (Wert 0) oder aktiviert (Wert 1) ist. Ist der Wert 1 eingestellt, wird beim Starten eine Anforderung zum Lesen des Gruppenwertes gesendet, damit das Metasys System einen realen Wert zur Verfügung hat. Der Datenpunkt wird nur aktualisiert, wenn Leseanfragen für diese Gruppenadresse aktiviert sind. Ist dies nicht der Fall, ist der Datenpunkt erst zuverlässig, nachdem eine Wertänderung angefordert wurde.
      • P wird in dieser Integration nicht verwendet.

      [5]

      Entspricht dem auf diesen Wert anzuwendenden Sondermodus. Mögliche Werte sind:

      • 0: KEINER. Es wird kein Sondermodus angewandt. Beispiel: Der Metasys Wert wird für den Datenpunkttyp (DTP) 5.010 als vorzeichenloses Byte mit einem Rohwert von 0 bis 255 behandelt.
      • 1: DIMMING. Der Metasys Wert wird als vorzeichenloses Byte mit einem Prozentwert von 0 bis 100 behandelt. Im Lese- und Schreibmodus verfügbar.
      • 2: WINKEL. Der Metasys Wert wird als vorzeichenloses Byte mit einem Gradwert von 0 bis 360 behandelt, wobei der Rohwert nach wie vor 0 bis 255 beträgt. Im Lese- und Schreibmodus verfügbar.
      • 3: BIT-MASKE. Der Metasys Wert wird als vorzeichenlose 16-Bit-Maske behandelt und gemäß dem Parameter [6] gefiltert. Nur im schreibgeschützten Modus (Lesemodus) verfügbar.

      [6]

      Entspricht der Maske der Bits zum Filtern der aus dem Feld ausgelesenen Werte. Dieser Parameter ist nur gültig, wenn für den Parameter [5] der Wert 3 eingestellt wurde.

      Dieser Parameter muss 16 Stellen (jeweils 0 oder 1) umfassen, die alle Bits des Worts zum Filtern des ausgelesenen Werts darstellen. Beispiel: Der Rohwert lautet 0x01E1. Wurde der Parameter auf den Wert 0000000011110000 gesetzt, dann werden aus dem ausgelesenen Wert des gesamten Wortes nur die Bits 4 bis 7 extrahiert; der Datenpunkt hätte dann den Wert 0x0E (14).

      Der Sondermodus unterstützt nur aufeinanderfolgende Bits und keine gemischten Bits (z. B. wird 0000000011010000 nicht erfolgreich verarbeitet).

    6. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld Liste bearbeiten zu schließen. Falls Sie keine Parameter bearbeitet haben, ist der Vorgang abgeschlossen. Haben Sie Parameter bearbeitet, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
    7. Ziehen Sie das Objekt Übergeordnetes Gerät des Datenpunktes aus dem Navigations- in den Anzeigebereich.
    8. Klicken Sie im Menü des Liegenschaftsportals auf Aktion > Befehl . Daraufhin öffnet sich das Fenster Metasys Befehl.
    9. Klicken Sie auf Deaktivieren und anschließend auf Senden. Das Gerät schaltet sich dann nach einigen Sekunden offline.
    10. Öffnen Sie das Fenster Metasys Befehl wieder, klicken Sie auf Aktivieren und dann auf Senden. Sobald das Gerät wieder online ist, werden die neuen Parameter des Datenpunktes übernommen.